Die Pläne sehen utopisch aus und machen Lust, auch im Jahr 2000 noch hier zu studieren. Wir spinnen sie ein bißchen weiter und träumen von einer hellen, leicht zugänglichen, immer geöffneten UB an der romantischen Ammer (bitte nicht zubetonieren!) mit Freihandbeständen, selbstverständlich, von neuen Instituten selbst für JuristInnen, von modernen Kliniken auf dem Schnarrenberg, gründlich renovierten Altbauten in der verkehrsberuhigten Innenstadt und einem postmodernen Wohnpark in den ehemaligen Kasernen in der Südstadt. Der Rest der Stadt versorgt die Uni mit dem täglichen Bedarf, einem angenehmen Ambiente, vom Theater bis zum Straßencafé.

Editorial der Studierendenzeitung s.t, Patrick Mayer, 10/1990