Tim Berners-Lee | Links und Recht | Mythen
(Die
nachfolgenden Texten wurden von Tim-Berners-Lee verfasst under Netzinitiative
Freedom For Links zur Übersetzung zur Verfügung gestellt und von Uschi hering
und Hartmut Semken übersetzt. Nach dem Ende von FFL sind die texte mit
Zustimmung der Urheber hier weiterhin abrufbar)
Tim Berners-Lee gilt als der
Erfinder des World Wide Web. 1990 entwickelte er an der Schweizer
Kernforschungsanlage CERN in
Genf Hyperlinks - schnelle Verbindungen zwischen den unterschiedlichsten
Dokumenten. Er schrieb den ersten WWW
Client (einen Browser-Editor unter NeXtStep) und den ersten WWW-Server in
Verbindung mit der Kommunikations - Software, der URLs, HTTP und HTML
definierte.
Vor seiner Tätigkeit bei CERN war der Brite Mitbegründer von Image
Computer Systems, einem Beratungsunternehmen für Hardware und Software
System Design und leitender Ingenieur bei Plessey Telecommunications in Poole,
England. Er ist Absolvent der Oxford
Universität.
Heute ist Tim Direktor des W3C
(World Wide Web Consortium), einem offenen Forum von Unternehmen und
Organisationen mit dem Ziel, das ganze Potential des Netzes zu entfalten. Er ist
gleichzeitig leitender Forschungswissenschaftler am MIT
(Massachusettes Institute of Technology), einem Labor für
Computerwissenschaften.
Als die deutsche Initiative "Freedom for Links" Tim Berners-Lee unter
Hinweis auf einen Wired-Artikel mit der markanten Titelzeile "Germany's
Internet Angst" um Hilfe bei der so einfach klingenden Frage "Was ist
ein Link?" bat, war von ihm persönlich binnen weniger Stunden per E-Mail
die Erlaubnis in Deutschland, Tim's private Gedanken zum Thema Links nicht nur
zu veröffentlichen, sondern auch in all ihrer Differenziertheit zu übersetzen.
Wir danken Tim für dieses Vertrauen und verweisen zur Sicherheit zurück auf
seine Originale "Links
and Law" und "Links
and Law: Myths".
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